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Geschichte

Nomaden in Zentralasien betrieben bereits vor 9.000 Jahren Milchwirtschaft mit Schafen und Ziegen. Sie stellten wahrscheinlich den ersten Käse her, ein aus Sauermilch gewonnener Topfen.

Ab 5000 v. Christus gewannen Sumerer, Griechen, und später die Römer Käse aus Kuhmilch. Nach Österreich kamen beide Käsesorten. Sowohl der nomadische Sauerkäse wie der kultivierte Labkäse aus dem römischen Reich. 

Das Salzburger Land ist zum Großteil vom alpinen, bäuerlichen Leben geprägt. Unberührte Almen und saftig grüne Wiesen, auf denen die Kühe weiden, waren seit jeher Ausgangspunkt für unverfälschte Käseköstlichkeiten.

Dabei spielt der Käse seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in Salzburg: Die Höfe der Bauern lagen mitunter weitab von Handelszentren. Der Käse als "haltbares" Milchprodukt war deshalb immer schon wichtiger Bestandteil der Ernährung. Ende des 19. Jahrhunderts kam mit dem Bau der Westbahn billiges Getreide aus Ungern nach Salzburg. Dies führte zu einem Umdenken – von Ackerbau zu mehr Grünland und damit auch Viehhaltung. Die ersten Molkereigenossenschaften entstanden ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts, vorher war Käse ein "Familienprodukt" für den Hausgebrauch. Doch erst Ende der 1960er Jahre wurde der Käse so richtig populär. Im Jahr 1956 gab es in Österreich zum ersten Mal einen Milchüberschuss – es wurde mehr Milch produziert als im eigenen Land benötigt.

Gründungsjahre der Käsereigenossenschaften im Flachgau (Beispiele):

  • 1928    KG Seekirchen / KG Halberstätten
  • 1930    KG Untermödelham
  • 1937    KG Kothgumprechting


1935/1936
Mit der allmählichen Gründung von Molkereigenossenschaften schlug letztlich auch die Geburtsstunde für den Käsehof . Als "Käsereigenossenschaft Schleedorf" fanden sich damals 29 Bauern zusammen, die mit 193 registrierten Kühen zwei, höchstens drei Emmentaler-Laibe pro Tag produzierten. Die Milch dazu lieferten die Bauern in kleinen Wagen, die meist von Hunden gezogen wurden.

Im Zuge des zu erwartenden Beitritts Österreichs zur Europäischen Union wurden zahlreiche selbständige Käsereien (Seekirchen, Schleedorf, Fischach, Haunsperg, Lamprechtshausen, Kothgumprechting, Irrsdorf) des Salzburger Flachgaues in die Salzburger Landkäserei eingebracht, die somit zum größten Käseerzeuger des Landes Salzburg wurde.

Im Gebäude der ehemaligen Käsereigenossenschaft Kothgumprechting entstand unter dem Firmennamen „HAPACK“  eine der modernsten Abpackanlagen für verschiedenste Käsesorten.
Im Frühjahr 1995 wurde – damals noch von vielen belächelt – der erste Bio Käse von der Salzburger Landkäserei produziert. Unter dem Markennamen ‚Ja!Natürlich’ fand dieser seinen Weg zum Konsumenten.

1996
begann man mit der Einführung der Marke „KÄSEHOF“. Das erste Käsehof Produkt – der Salzburger Emmentaler – kommt auf den Markt. Mittlerweile wird der gesamte österreichische Lebensmittelhandel beliefert.
Weiters beliefert der Käsehof Rewe Austria mit Bioprodukten unter dem Markennamen „ja! natürlich“, sowie REWE Deutschland mit Bioartikel unter dem Markennamen ‚Rewe Bio’. Wo Sie Käsehof Käse kaufen können, erfahren Sie in unserem Vertriebsflyer.

Im Mai 1999 wurde die erste und österreichweit einzige Bio-Schaukäserei „KÄSEWELT“ in Schleedorf bei Salzburg eröffnet: http://www.kaesewelt.at

 

Herbst 2010
Die Alpenmilch Salzburg erwirbt 51% der Anteile an der neuen Käsehof GmbH. Die gemeinsame Zukunft beginnt.

 

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